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Hallo zusammen,
wir verfolgen dies Jahr ein ganz einfaches Fütterungssystem. Wie Dieter halten wir unsere Tauben völlig natürlich, d.h. ohne verdunkeln und belichten.
Als Grundfutter verwenden wir OWL light von Beyers, dass wir in Anteilen von 20 bis 50 Prozent mit Recup, deiner Diätmischung, "verdünnen". Nach dem Preisflug ist der Anteil hoch .....gegen Ende der Woche reduziert.
Den Anteil an Recup bestimmt des weiteren die Schwere des Fluges: je anspruchsvoller er war, desto geringer ist der Gehalt. Ein weiteres Kriterium ist das Flugverhalten am Schlag.
Die Jungtierkrankheit hatten wir dieses Jahr in abgeschwächter Form im Juni, einzelne Tiere erbrachen, die Fluglust ließ nach. Wir kurten mit einer Mischung aus Rhonidazol und einem Antibiotikum vom Tierarzt. 8 Tage.
Seitdem ist Ruhe.
Zum 1. Vorflug ca. 35 km setzten wir 102 Junge, 2 blieben aus, 1 verletzt.
Zum 2. Vorflug ca. 60 km 99 Junge, alle da
Zum 3. Vorflug ca. 90 km 99 Junge, 3 blieben aus
2 verletzt
Hinzufügen muss ich, dass wir die Tauben nicht privat trainieren. Die Tauben waren zum Impfen das erste mal im Korb und das zweite Mal zum einsetzen für die 1. Vortour.
Zur Stärkung der Immunabwehrabwehr bzw. zur Gesunderhaltung arbeiten wir mit Bienenprodukten und Probiotika.
Heute hatten wir die 1. Preistour 115 km: 93 gesetzt 59 Preise und alle da. Was fehlte war die Spitze.
Aber denke, dass bei dieser Entfernung folgende Gründe eine Rolle spielen: wir haben einer der kürzesten Vermessungen in der RV und gegen Privattrainierer bzw. Verdunkeler haben unsere Tauben vielleicht den Nachteil, dass sie nicht so eingeflogen sind auf den Strich und vom Mauserstand her.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wir füttern unsere Jungtauben immer proppe satt, variieren in dem Gehalt des Futters.
Wir versuchen das Immunsystem zu stärken.
Trotz JTK im Juni haben wir keinen Einfluss auf die orientierung festgestellt.
Petra
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